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Salukis, und damit Windhunde im allgemeinen, sind Hetzhunde; sie besitzen einen ausgeprägten Hetztrieb. Die Bewegung ist es, was sie zur Hetz veranlaßt. Sobald der Saluki etwas sichtet, das sich von ihm fortbewegt, jagt er instinktiv hinterher. Er folgt der Beute in gleichmäßiger und kontrollierter Dauergeschwindigkeit über große Distanzen bis zur Erschöpfung der Beute. Er beschleunigt niemals zum Fangen, sondern wartet ab, bis er das Beutetier "ausgelaufen" und in einem gleichbleibenden Galopp eingeholt hat. Erreicht er die Beute, beendet der erfahrende Saluki die Jagd meist mit einem Zupacken im Genick.
Viele Salukis verlieren das Interesse an der Beute, sobald sie sich nicht mehr bewegt. Die Bewegung ist es, was ihn magisch anzieht. In der Art dieser Jagd unterscheiden sie sich ganz wesentlich von dem, was wir im allgemeinen unter Jagdhund verstehen.
Ein herkömmlicher Jagdhund jagt gemeinsam mit dem Menschen, wobei er ganz bestimmte Aufgaben bei der Jagd übernimmt. Zum Beispiel Aufstöbern, Vorstehen, Zutreiben, Apportieren etc. Nicht so die Salukis. Diese jagen in der Regel alleine; sie verfolgen und erbeuten das Wild völlig selbständig. Durch ihre sehr gute Seh- und Hörfähigkeit entgeht ihnen in der freien Wildbahn beinahe nichts. Sie können in fast 100 m Entfernung noch Bewegung erkennen. Deshalb haben wir als Halter die Aufgabe, stets aufmerksam zu sein um Wild noch vor dem Saluki erkennen zu können.
Nur dann sind wir in der Lage, entsprechend rechtzeitig zu reagieren. Ansonsten läuft man Gefahr, daß der Saluki das Wild hetzt und wildert, oder gar auf der nächsten Autostraße von einem Auto erfaßt wird. Denn hetzt der Saluki erst einmal, wird er nicht mehr hören, weil er seine ganze Konzentration für die Beute benötigt. Und der Tod durch Überfahren ist bei Windhunden die häufigste Todesursache.
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