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König der Hunde - Hund der Könige
“ Ich möchte dir einen Rüden reichen, den ich aus Irland bekam. Er hat riesige Gliedmaßen und ist einem kampfbereiten Mann gleichzusetzen. Darüber hinaus hat er den Verstand eines Menschen und wird deine Feinde anbellen, niemals aber deine Freunde. Er wird es einem Menschen am Gesicht ablesen, ob er gegen dich Gutes oder Schlechtes im Sinn hat. Und er wird sein Leben für dich lassen”. (Icelandic Saga of Nial, zwischen 970 und 1040 n.Chr.)
Die ersten uns bekannten Illustrationen, die die riesigen Hunde der Kelten zeigen, sind in Griechenland und Zypern gefunden worden und datieren auf die Jahre 1000 bis 1400 v.Chr. zurück. Allgemein wird angenommen, daß diese großen Hunde von den Kelten nach Irland gebracht wurden. Die Ankunft der Kelten wird von Historikern zwischen 2500 und 1500 v.Chr. datiert. Die Kelten waren eine Rasse, die bereits das Eisen kannte, sie sprachen verschiedene keltische Dialekte und waren berüchtigt wegen ihrer Größe und furchtbaren Wildheit ( besonders im Kampf ). In ihren Schlachten führten dann die Iren riesenhafte, kräftige, wehrhafte und mutige Hunde mit sich, die CU genannt wurden. Diese Hunde wurden neben den Kämpfen hauptsächlich dafür verwendet das Vieh zu schützen, um Wild ( besonders Hirsche ) zu erlegen und um Wölfe und Bären zu vertreiben und auch zu jagen. Diese wiederholt in alten Schriften als wunderbar bezeichneten Hunde standen in solch hohem Ansehen, daß es im Streit um sie oft nicht nur zum Zwist zwischen zwei Personen, sondern durchaus zu Kämpfen zwischen ganzen Sippen und Stämmen kommen konnte. Der Irish Wolfhound war neben dem Jagdhund der am meisten geschätzte und begehrte Hund früherer Jahrhunderte.
Durch das Aufkommen von Handfeuerwaffen und durch den damit verbundenen Rückgang der Bestände an Wölfen und Elchen verminderte sich auch der Gebrauch von irischen Hunden zu Jagdzwecken Ab etwa 1700 findet man in verschiedenen Publikationen Hinweise auf die Seltenheit des großen Irischen Wolfshundes, die Wahrscheinlichkeit, daß er als Rasse aussterbe. Es gab Bemühungen verschiedener Züchter, doch der Wendepunkt die eigentliche Rettung der Rasse begann ab etwa 1860 durch Captain Graham. Erst durch ihn gelang es diese uralte Rasse am Rande ihres Erlöschens zu retten. 1886 halfen 2 wichtige Ereignisse, die Rückkehr des Wolfhounds zu festigen, ihn auf den Weg in eine gute Zukunft zu führen. Das eine war die Zusammenstellung des Standard of Points of the Irish Wolfdog Durch Captain Graham und Colonel Garnier.
Das zweite Ereignis war das auf der Kennel Club Versammlung ein eigenes , separates Zuchtbuch eingeführt wurde. Im Juli 1886 wurde somit erstmals 26 Wolfshunde im Zuchtbuch eingetragen. Der Standard of Points of the Irish Wolfhound ist im wesentlichen seit über 100 Jahren unverändert geblieben. Der Standard schreibt: Sie sollen Gewicht, Substanz, Eleganz und Leichtfüßigkeit in ihrem Erscheinungsbild vereinen. Als Mindestgröße wurde festgesetzt: bei Rüden 79 cm, Mindestgewicht 54 kg, bei Hündinnen 71 cm und 40,5 kg. Tiere, die dieses Mindestmaß nicht erreichen, dürfen zur Zucht nicht verwandt werden. Auf jeden Fall soll man sich aber auch vor dem anderen Extrem hüten, der Übergröße, wenn diese zu Lasten der ausgewogenen Erscheinung und der eleganten, leichtfüßigen Bewegung geht.
Quelle: Dieter Heffels ( Irish Wolfhound Band 1 ; Hund der Könige - König der Hunde)
Zur Verfügung gestellt von Reinhard Engel / Email:
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Website: http://www.cu-rhana-irish-wolfhound.de/
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