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Der ausgewachsene Hund hat normalerweise 42 Zähne. Im Oberkiefer und Unterkiefer jeweils
Schneidezähne 3/3
Fangzähne 1/1
Vordere Backenzähne (Prämolaren) 4/4
Hintere Backenzähne 2/2.
Bei einigen Hunderassen kann man sehr häufig Gebissfehler feststellen. Es wird unterschieden zwischen "Scherengebiss", "Zangengebiss", "Rückbiss" und "Vorbiss". Bei Junghunden ist zeitweise der Unterkiefer kleiner als der Oberkiefer. Dies kann sich aber ändern, weil Ober-und Unterkiefer in verschiedenen Geschwindigkeiten wachsen.Zeigt sich bei einem Junghund jedoch bereits für die Rasse einen untypischen Vorbiss, so wird sich dies kaum noch auswachsen.
Bei anderen Hunderassen, die einen reltiv kurzen Schädel haben, kommt es vor, dass die breite Kieferform dazu führt, dass mehr Schneidezähne im Oberkiefer wachsen. Jedoch sind auch Zahnverluste festzustellen. Die Windhunde hingegen haben einen sehr langstreckten Schädel. Aber auch bei ihnen kommen angeborene Zahnverluste vor. Der extrem lange und schmale Unterkiefer läßt es nur bedingt zu, dass die Zähne sich dem Kiefer anpassen können. Die große Wurzel des unteren Reisszahnes muss sich im Kiefer schräger legen und blockiert so den kleinen und erst später durchbrechenden 1. Prämolar. Bei Ausstellungen wird auf ein vollständiges Gebiss Wert gelegt. Die Zähne dürfen auch nicht zu weit gestellt sein. Ein Zahnfehler ist als "Mangel" zu deuten. Windhunde, die einen Zahnfehler aufweisen,sollte man möglichst bei der Zucht umgehen.
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