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Windhunde tragen ihren Kopf hoch erhoben, weil sie als Sichtjäger immer ihre Umgebung beobachten. Der Hals des Windhundes ist deshalb auch lang und schlank. Herz und Lunge sind wesentlich stärker entwickelt als bei anderen Hunden. Diese benötigen sie dringend, um bei Höchstgeschwindigkeiten die Sauerstoffversorgung sicherzustellen.
Ein Windhund in guter Kondition ist schlank und trocken. Da zuviel Gewicht beim Rennen nur hinderlich wäre, soll man die Rippen und Hüftknochen sehen,ebenso das Spiel der Sehnen und Muskeln. Die Muskeln sind auch die einzigen Körperpartien, in denen die Windhunde Masse zeigen. Das wird nicht etwa, wie manche Laien der Meinung sind, durch mangelhafte Fütterung erreicht. Kraftvolle, federnde Schlankheit ist vielmehr das Ergebnis einer hochwertigen und ausgewogenen Fütterung verbunden mit ausreichendem Auslauf.
Auch die vielfach geäußerte Vermutung, Windhunde seien überzüchtet, ist schlicht falsch. Gerade die Windhunde sind es, die über Jahrtausende hinweg sich nicht verändert haben. Noch heute können sie körperliche Höchstleistungen bringen und ihre Sinne sind äußerst wach und stark ausgeprägt. Sein Charakter ist ausgeglichen und seine Nerven sind stark.
Die Gestalt des Windhundes ist vollkommen ausgewogen und vollständig ausgerichtet auf seine Bestimmung, nämlich das Laufen und das Rennen. So war es bereits vor Jahrtausenden und so ist es heute noch. Durch die Beschaffenheit seines Körpers zeugt der Windhund von außergewöhnlich ästethischer Schönheit. Er hat die Leichtigkeit einer Gazelle, mit deren Schnelligkeit der orientalische Windhund, so also auch der Saluki, sich mißt.
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